
Hintergrund
Die "EMOTIONSSENSIBLE SCHNITTSTELLE" entstand als Diplomarbeit an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt im Fachbereich Gestaltung unter der Betreuung von Professor Erich Schöls und Professor Uli Braun.
Idee
Die Art und Weise, in der Interaktionen mit technischen Geräten wie z.B. Computern stattfinden, wird in der Regel durch technische Gegebenheiten bestimmt. Der Austausch zwischen dem Rechner und dem Nutzer basiert oft auf Methoden, die der zwischenmenschlichen Kommunikation fremd sind. Die Diplomarbeit beschreibt die These, dass es sinnvoller wäre, die Form der Kommunikation den menschtypischen Eigenschaften anzupassen. Die Bedienung z.B. eines Computers wäre hiermit wesentlich intuitiver und effektiver möglich. Der Rechner erfasst und interpretiert zusätzlich nonverbale Informationen des Nutzers z.B. in Form von Mimik und Gestik. Die Theorie wird durch zahlreiche exemplarische Anwendungsbeispiele gestützt.
Das Projekt
Die Arbeit besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen.
Der Theorieteil schildert die Idee der "EMOTIONSSENSIBLEN SCHNITTSTELLE". In der Herleitung wird sie als folgerichtige Konsequenz aus der zukünfigen Entwicklung der Mensch-Maschine-Interaktion beschrieben. Desweiteren wird der technische Ablauf des möglichen Umsetzungsansatzes, der auch in den praktischen Anwendungsbeispielen Einsatz findet, erläutert.
Der Anwendungsteil beinhaltet exemplarische Einsatzmöglichkeiten. Die Beispielsituationen zeigen auf Grund ihrer tatsächlichen prototypischen Lauffähigkeit auf verblüffende Weise das Potential der "EMOTIONSSENSIBLEN SCHNITTSTELLE".
Finalist beim Multimedia Transfer 2004 Wettbewerb (Teilnahme wegen eines Indien-Aufenthalts nicht möglich) / Fr 30. Jan '04 / Karlsruhe



